
Montag, 25. Mai 2026
Rad am Teltow-Fläming-Ring -
Ein gutes Pflaster für den BSV AdW
Erneut hat der RSV Blankenfelde nun aus der Not eine Tugend gemacht. Das ehemals als „Rund um das Südring-Center“ etablierte Rundstreckenrennen fand heute zum zweiten Mal auf dem Teltow-Fläming-Ring bei Kallinchen statt. Die idyllisch, mitten im Wald gelegene Auto-Teststrecke bietet beste Voraussetzungen für ein buntes Radsportevent.
Trotz neuer Strecke ist sich der Veranstalter dem Programmschema treu geblieben. In erster Linie sollen hier nämlich die Breiten- und die Nachwuchssportler eine Bühne bekommen. Und so startete die Veranstaltung auch heute wieder mit dem Laufradrennen der Jüngsten. Danach ging es Schlag auf Schlag mit den jeweils nächsthöheren Altersklassen und mit dem einen und anderen Erfolg für den
BSV AdW.
Im Rennen 2 (Hobby 11-13 J.) war es
Theodor Liehm, der Youngster im
BSV AdW, der heute sein Renndebüt feierte. Nach einem beherzten Auftakt, bei dem er von Beginn an die Führung übernahm, wurde es zum Ende dann aber knapp. In einem umkämpften Finish um Platz 3 musste Theodor in letzter Sekunde noch einen Sportler der Sprinter Fredersdorf an sich vorbeiziehen lassen, sodass es am Ende leider nur für den undankbaren 4. Platz reichte. Aber davon ließ er sich nicht beirren – vielmehr freute er sich auf das nächste Rennen in Fürstenwalde, bei dem er dann hoffentlich das Glück auf seiner Seite hat.
Hart umkämpft war auch das Finish bei den Elitefahrern. Hier konnte sich ein Trio absetzen, zu dem auch
Oskar Gebauer zählte, und das den Sieg in der Sprintentscheidung unter sich ausmachte. Für Oskar war es nur ein Wimpernschlag, der ihm zum Erfolg fehlte. Am Ende musste er sich hinter Husein Selimovic (BRC Zugvogel) und Axel Lippmann (RSV Leipzig) mit Platz 3 begnügen.
Beim Hobbyrennen standen knapp 20 Sportler am Start, unter ihnen mit
Sven Schmidt und Anne
Wendler auch zwei des BSV AdW. Sie machten ihre Sache gut und besonders Anne konnte am Ende mit ihrer Leistung sehr zufrieden sein. in einem knappen Fotofinish um Rang 2 fehlten Anne am Ende nur ein paar Zentimeter. Aber auch mit dem dritten Platz durfte sie sehr zufrieden sein. Sven wiederum schaffte es, sich am Ende die rote Laterne vom Hals zu halten und distanzierte im Schlussspurt noch einige Konkurrenten.
Erwähnenswert ist
bei alledem noch die Rückkehr von Silvio Herklotz, der das heutige Hobbyrennen für sich entscheiden konnte. Nach vielen Jahren Radsportabstinenz ist der mehrfache Deutsche Meister jetzt wieder auf den Geschmack gekommen und in das Renngeschehen eingestiegen. Mal schauen, ob daraus mehr wird…
Alles in allem hat der RSV Blankenfelde wieder eine tolle Veranstaltung gezaubert, die von der großen Radsportfamilie dankbar angenommen wurde. Ein paar wenige Fotos sind hier abrufbar:


Sonntag,
24. Mai 2026
Die Radsportfamilie trauert um
Emanuel „Emu“ Raasch
Der deutsche Radsport verliert mit Emanuel „Emu“ Raasch einen seiner prägenden Athleten und Trainer. Der ehemalige Tandem-Weltmeister und vielfache WM-Medaillengewinner ist nach schwerer Krankheit im Alter von 70 Jahren verstorben.
Raasch fand bereits mit 14 Jahren zum Radsport – zunächst in Genthin, später in Magdeburg und schließlich beim SC Dynamo Berlin. Schon im Nachwuchs machte er mit zahlreichen Siegen bei Kinder- und Jugendspartakiaden sowie DDR-Jugendmeisterschaften auf sich aufmerksam. In der Eliteklasse wurde er vierfacher DDR-Meister im Sprint und 1000-Meter-Zeitfahren sowie dreifacher Deutscher Meister auf dem Tandem.
Gemeinsam mit Lutz Heßlich und Michael Hübner prägte er in den Siebziger- und Achtzigerjahren eine der erfolgreichsten Sprintgenerationen des DDR-Radsports. Nach mehreren Silber- und Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften krönte Raasch seine aktive Laufbahn 1991 in Stuttgart mit dem Gewinn des Tandem-Weltmeistertitels an der Seite von Eyk Pokorny.
Auch nach seiner aktiven Karriere blieb Raasch dem Sport eng verbunden. Als Trainer betreute er unter anderem Sprintlegende Robert Förstemann. Ebenso profitierte der
BSV AdW über viele Jahre von seiner Expertise: Unter seiner Anleitung entwickelten sich
Mario Hammer und Pierre
Senska zu Athleten internationalen Formats. Gemeinsam feierten sie den Weltmeistertitel im Teamsprint, ergänzt durch zahlreiche weitere nationale und internationale Erfolge.
Der
BSV AdW trauert mit der gesamten Radsportfamilie um Emanuel „Emu“ Raasch. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Samstag,
23. Mai 2026
Das Lichterfelder Rundstreckenrennen -
Berlins letzter Klassiker
Das „Lichterfelder Rundstreckenrennen“ ist der einzige noch verbliebene Klassiker auf Berlins Straßen. In diesem Jahr fand das Rennen zum nunmehr 69. Mal statt. Auf die Beine gestellt haben es erneut die Organisatoren der SVg. Zehlendorfer Eichhörnchen, denen es trotz aller Schwierigkeiten wieder einmal gelungen ist, ein fabelhaftes Radrennen auszurichten. Auf dem Rundkurs mit viel Kopfsteinpflaster gab es nicht nur hervorragenden Sport zu sehen – auch die Rahmenbedingungen, bis hin zum schönsten Frühlingswetter, waren ideal.
Der Rennnachmittag startete um 13.30 Uhr zunächst mit den Schülern. Nachfolgend kamen dann alle anderen Altersklassen ins Spiel. Gegen 17.30 Uhr folgte dann schließlich der große Showdown. Zunächst sorgten noch einmal die Allerjüngsten mit ihren Laufrädern für großes Aufsehen und helle Begeisterung. Anschließend folgte dann der Startschuss zum Hauptrennen der Elite und Amateure. Hier war mit
Oskar Gebauer auch der einzige Vertreter des
BSV AdW zu sehen. Die Rennfahrer mussten insgesamt 37 Runden bzw. 70 km bewältigen. Bei diesem schweren Kopfsteinpflasterkurs war dies eine wahre Herausforderung für Mensch und Material. Schnell löste sich eine Zweiergruppe vom Hauptfeld, die einen gewaltigen Vorsprung herausfuhr und den Sieg unter sich ausmachte. Am Ende hieß der glückliche Sieger der 69. Auflage dieses Straßenklassikers Peter Steden
vom BRC Zugvogel. Oskar Gebauer landete auf Platz 6.
Die Bilder zum Renntag sind in einer Galerie zusammengefasst und über folgenden Link abrufbar:



Sonntag,
19. April 2026
Mit dem BSV AdW durchs Gelände.
Eine Radtour für Kids und Eltern
Nach wie vor kümmert sich unser Vereinsmitglied
Mareike Müller
sehr engagiert um die Kiez-Kinder und deren Verkehrssicherheit. Mit
ihrem BIKE-FIT-Training sorgt sie dafür, dass die Kids von klein auf
die sichere Radbeherrschung erlernen. Und um Sicherheit zu vermitteln,
leitet sie zudem auch einen Fahrdienst, mit dem die Kinder gemeinsam
mit ihr per Fahrrad zur Schule zu kommen.
Heute
nun stand zur Abwechslung mal eine ganz andere Einheit auf dem
Programm. Nach dem Erfolg des letzten Jahres hieß es einmal mehr
„Querfeldein durch den Grünauer Forst“.
Knapp 20 Kinder und deren Eltern folgten der Einladung, die Mareike im
Namen des BSV AdW ausgesprochen hatte. Auf einer etwa
10 km langen Route ging es in altersgerechten Gruppen kreuz und quer
durch den Grünauer Forst. Für die meisten Kids war diese Waldrunde zwar
eine ganz neue Herausforderung, zugleich aber auch eine gute Übung für
das motorische Geschick. Und obwohl die Strecke durchaus ihre Tücken
hatte, steuerten die Kiddies ihre Räder erstaunlich sicher durch das
Gelände. Und damit sich die Eltern nicht langweilen mussten, während
ihre Sprösslinge unterwegs waren, wurde für sie ebenfalls eine Strecke
angeboten. Unter dem Strich war damit also für beste
Familien-Unterhaltung gesorgt.
Am
Ziel angekommen gab es für die Kinder zunächst die nötige Stärkung und
schließlich auch noch eine kleine Überraschung, die dankenswerterweise
von unserem zuverlässigen Partner Radsport Heinze zur Verfügung gestellt wurde.
Die Kids bedankten sich auf ihre Weise mit einem strahlenden Lächeln
und leuchtenden Augen. Bleibt zu hoffen, dass sie noch lange ihren Spaß
am Radfahren haben. Wir als Verein werden sie darin in jedem Fall
weiter bestärken.
Der
BSV AdW dankt auf diesem Wege allen, die an diesem kleinen Event
teilgenommen haben und denjenigen, die es unterstützt haben. Eine
Fotoserie als Erinnerung an diesen gelungenen Vormittag ist hier
abrufbar:

Samstag,
18. April 2026
Subbotnik in Fredersdorf -
Frühjahrsputz auf der Radrennbahn
Für
die Berliner Radsportler – insbesondere für den Nachwuchs – ist die
Radrennbahn in Fredersdorf die einzige Möglichkeit, außerhalb des
Velodroms hauptstadtnah Bahnradsport zu betreiben. Ob Kreiscup oder
Trainingslager, diese Bahn ist auch für den Berliner Vereinssport ein
Juwel und unverzichtbar. Als Hausherr kümmert sich die RSG "Sprinter"
Fredersdorf mit Engagement und Leidenschaft um das ihr anvertraute
Objekt. Dennoch stößt auch dieser kleine Verein so manches Mal an seine
Grenzen – insbesondere dann, wenn es um grundlegende Arbeiten geht. Und
so ist es schon langjährige Tradition, dass sich die Berliner und
Brandenburger Vereine einmal im Jahr zum Frühjahrsputz treffen, um die
Radrennbahn aus dem Winterschlaf zu holen.
Heute
war es wieder soweit. Mit Schubkarren, Harken, Schaufeln, Gartenscheren
und Handschuhen bewaffnet fanden einige Dutzend Helfer den Weg
nach Fredersdorf, um tatkräftig anzupacken. Nach dem Motto „viele
Hände, schnelles Ende“ ging es dann im Handumdrehen zur Sache
Auch einige Mitglieder des BSV AdW sind erschienen,
um sich hier in den Dienst der Sache zu stellen. Sie alle beseitigten
Laub, Unkraut und störendes Geäst, um die idyllisch und mitten im
Grünen gelegene Radrennbahn für die neue Saison flott zu machen. Nach
rund vier Stunden schweißtreibender Arbeit war das Gröbste geschafft.
Die Bahnsaison in Fredersdorf kann also beginnen...
Der
BSV AdW
dankt auf diesem Wege all seinen freiwilligen Helfern, die mit ihrem
Einsatz ein wirklich ganz besonderes Engagement bewiesen haben! Die
Beweisfotos vom heutigen Einsatz sind in einer Bildergalerie
zusammengestellt, die hier abrufbar ist:

Übrigens: Der
BSV AdW wird am 14. Juni 2026 sein diesjähriges Vereinsrennen wieder auf der Radrennbahn in Fredersdorf durchführen (
). Spätestens dann werden wir erkennen, dass sich die Mühen des heutigen Tages gelohnt haben.

Sonntag,
12. April 2026
Oskar Gebauer
ist zweifacher Berliner Landesmeister
Was war das für ein Husarenstück...?! Nachdem sich
Oskar Gebauer
bereits gestern den Meistertitel im Straßenrennen sichern konnte, hat
er auch beim heutigen Kriterium die besten Beine gehabt und sich den
zweiten Titel geholt.
Beim
Kriterium über 75 km lief für Oskar heute vieles nach Plan. Wie es
schien, kam er mit dem anspruchsvollen Kurs auf dem Tempelhofer Feld
sehr gut zurecht. Zudem hatte er ein waches Auge und zur richtigen Zeit
immer die erforderliche Endschnelligkeit, um sich die wichtigen
Wertungspunkte zu ergattern. Am Ende musste er nur Jan Kohnen an sich
vorbeiziehen lassen, der aber als Torgauer nicht in die Landeswertung
einging. Und so konnte sich Oskar als Zweitplatzierter des Rennens über
den Berliner Landesmeistertitel freuen.
Der
BSV AdW ist stolz auf Oskar und gratuliert ihm auf diesem Wege noch einmal sehr herzlich zu diesem grandiosen Doppelerfolg!
Samstag,
11. April 2026
„Airfield Race“ auf dem Tempelhofer Feld.
Oskar Gebauer ist Berliner Landesmeister
Am
Ende findet immer das zusammen, was zusammen gehört. Getreu dieser
Weisheit fanden auch an diesem Wochenende auf dem Tempelhofer Feld zwei
großartige Veranstaltungen rund um das Fahrrad statt. Einerseits war es
die Messe „Velo Berlin“, die sich stets als Publikumsmagnet erweist und
mehrere Zehntausend Besucher anlockt. Zum anderen die Berliner
Meisterschaften im Straßenrennen und im Kriterium, die erneut als
„Airfield Race“ in diese Messe eingebettet wurden. Damit konnten diese
Rennen nicht nur vor großem Publikum stattfinden, sie waren zugleich
auch eine großartige Werbung für den Radsport.
Aus
sportlicher Sicht standen am heutigen Samstag zunächst die
Straßenrennen im Blickpunkt. Auf einem 6,3 km langen Rundkurs ging es
kreuz und quer über das Tempelhofer Feld. Beim Rennen der Elite standen
auch Oskar Gebauer und Christian
Scholze am Start. Sie waren allerdings die einzigen Vertreter, die hier die Fahne des
BSV AdW
hochhielten. Erwartungsgemäß war es bei diesem Hochgeschwindigkeitskurs
eine Art Ausscheidungsfahren, bei dem die Sportler nach und nach den
Anschluss verloren und sich so die Spreu vom Weizen trennte. Leider
wartete der Mann mit dem Hammer bald auch auf Christian, der mit dem
Ausgang des Rennens letztlich nichts zu tun hatte. Oskar erwies sich
hingegen als superstark und tempofest. Er landete schließlich auf Rang
4, konnte aber dennoch triumphieren. Als bester Berliner konnte sich
Oskar nämlich über den Titel des Landesmeisters freuen. Der BSV AdW gratuliert ihm zu dieser bärenstarken Leistung sehr herzlich!
Am
morgigen Renntag geht es um die Meisterschaftstitel im Kriterium. Die
anspruchsvolle Strecke mit einigen Spitzkehren führt dabei rund über
das Vorfeld. Los geht’s um 10 Uhr mit den Masterfahrern. Die Bilder vom
heutigen Renntag sind hier zu finden:

Donnerstag,
2. April 2026
April, April...!
Wer
die gestrige Meldung zum „Aroma-Kettenöl“ aufmerksam gelesen hat, wird
vermutlich auch auf das Datum geachtet und das Augenzwinkern des
Webmasters bemerkt haben. Der Inhalt dieser Nachricht war natürlich
frei erfunden und nichts anderes als ein kleiner Aprilscherz.
Allerdings ist hinzuzufügen, dass es bei
Radsport Heinze tatsächlich einige interessante Produkte in Sachen Radpflege gibt. Schaut dort einfach vorbei…

Mittwoch,
1. April 2026
Revolution im Peloton:
Das erste „Aroma-Kettenöl“!
Schluss
mit dem beißenden Geruch von Industriefett und verkrustetem Schmutz im
Windschatten! In Kooperation mit einem lokalen Start-up aus der
Duftmanufaktur-Szene dürfen wir euch heute eine Weltneuheit
präsentieren, die unsere Vereinsausfahrten auf ein neues Level hebt:
Das „Velo-Scent High Performance Fluid“ – es ist das erste
Aroma-Kettenöl.
Warum sollten wir uns beim harten Training nur mit Schweißgeruch
umgeben? Ab sofort bieten wir unseren Mitgliedern das Kettenfett in
drei exklusiven Duftnoten an:
- „Giro d’Espresso“: Ein kräftiger Kaffeeduft, der die Sinne schärft und die Konzentration hochhält.
-
„Alpine Breeze“: Frische Bergluft mit einer Note von Zirbenholz –
perfekt, um auch im Flachland das Gefühl einer Passhöhe zu genießen.
- „Belgian Waffle“: Die süße Verführung für lange
Grundlagen-Ausfahrten, die das Hungerast-Risiko rein psychologisch
senkt.
Der
Clou: Durch die Reibungswärme der Kette entfalten sich die
Aroma-Moleküle besonders intensiv. Wer im Windschatten fährt,
profitiert am meisten – ein völlig neuer Anreiz, die Lücke zum
Vordermann endlich geschlossen zu halten!
Der Vertrieb dieses neuen Aroma-Kettenöls erfolgt über unseren Hauptsponsor,
Radsport Heinze. Im Zuge der Markteinführung sind dort auch die ersten Probefläschchen erhältlich. Wir freuen uns auf eine dufte Saison…!

Samstag,
14. März 2026
Axel Reetz - ein Urgestein des Radsports.
Zum 75. erhielt er die Ehrenmitgliedschaft
Axel Reetz
ist keiner, der gerne im Rampenlicht steht. Er agiert lieber im
Hintergrund - das aber bereits seit Jahrzehnten und durchaus
erfolgreich. Im Prinzip ist Axel Reetz schon sein ganzes Leben
fest mit dem Sport verbunden, und zwar insbesondere mit dem Radsport.
Hier kennt er alle und jeden, denn schließlich hat er bereits so
manches Talent von der Pike auf trainiert und gefördert. So auch beim BSV AdW, wo er bereits seit mehr als zwei
Jahrzehnten als bewährter Übungsleiter für die Schüler und Jugendfahrer
aktiv ist. Daneben war Axel Reetz als Sportreferent beim
Landessportbund Berlin (LSB) tätig. In dieser Funktion lag sein Fokus
jedoch eher auf der Sportverwaltung und Vereinsberatung als auf dem
direkten Training.
Dieser Tage konnte Axel Reetz seinen 75. Geburtstag feiern. Der
BSV AdW
hat ihm dazu standesgemäß gratuliert und seine Verdienste rund um den
Verein und den Berliner Radsport gewürdigt. Für sein besonderes
Engagement wurde Axel zudem mit der Ehrenmitgliedschaft des BSV AdW ausgezeichnet. Der Verein dankt Axel
auch an dieser Stelle nochmals für seinen unermüdlichen Einsatz und
wünscht ihm zugleich alles erdenklich Gute, vor allem eine stabile
Gesundheit.

Sonntag,
1. März 2026
Hoch hinaus und querfeldein
mit dem BRC Semper 1925 e.V.
An
diesem Wochenende ging es querfeldein. Der BRC Semper hatte zu zwei
geführten CTF-Runden eingeladen, von denen die heutige „A+K-Runde“ im
wahrsten Wortsinn den Höhepunkt bildete. Der außergewöhnliche Name
dieser Tour leitet sich nämlich aus den beiden Bergen ab, die gleich zu
Beginn auf dem Plan standen. Es waren dies der Ahrensfelder und der
Kienberg.
Bei
frühlingshaftem Wetter fanden sich am Kaufpark Eiche, der Start und
Ziel der heutigen Runde markierte, erneut rund 20 Fahrer ein, die sich
dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Unter ihnen waren mit Frank Böhringer,
Mathias Splitt, Urban
Uhlenhut, Tilo Winge und dem Webmaster
Andreas Schmidt wiederum einige Mitglieder des
BSV AdW.
Um
10 Uhr ging es planmäßig los und bereits nach wenigen Hundert Metern
war das erste Ziel in Sicht. Es war dies der 114,5 Meter hohe
Ahrensfelder Berg, den es zu erklimmen galt. Oben angekommen wurde die
Gruppe mit einem schönen Panoramablick belohnt. Nach einer kurzen Pause
ging es auch schon wieder talwärts und weiter in Richtung Kienberg.
Auch diese Erhebung bis hoch zum Wolkenhain (120 m) war schnell
bewältigt und sorgte nochmals für einen imposanten Rundumblick über
Berlin und Brandenburg. Damit waren die beiden namensgebenden Gipfel
dieser „A+K-Runde“ genommen. Fortan führte die auf 50 km ausgelegte
Tour weiter durch eine reizvolle Wald- und Wiesenlandschaft. Irgendwann
tauchte am Wegesrand die Verpflegungsstation auf. Nach einem kurzen
Stopp ging es frisch gestärkt weiter in Richtung Ziel, das schließlich
alle unversehrt und glücklich erreichten.
Wer
die Runde noch einmal virtuell nachempfinden will, kann sich gerne die
zahlreichen Bilder anschauen, die hier abrufbar sind:

Alles
in allem kam dieses Cross-Wochenende bei den Teilnehmern sehr gut an.
Bei gelöster Stimmung und perfekten äußeren Bedingungen stand hier vor
allem die Gemeinschaft der Radsportler im Mittelpunkt. Der Dank dafür
geht an den veranstaltenden BRC Semper und hier in erster Linie an die
beiden „Leitwölfe“, Edmund und Peter.
Samstag,
28. Februar 2026
„Mehrower Runde“:
Crosstour mit dem BRC Semper
Der
lange und kalte Winter hatte den Start in die neue Breitensportsaison
bereits ein wenig verzögert. So musste der RV Iduna unlängst seine für
Mitte Februar geplante CTF in Hennigsdorf witterungsbedingt absagen.
Aber heute, rechtzeitig zum CTF-Wochenende des BRC Semper, war von
Schnee und Eis nichts mehr zu sehen. Bei frühlingshaften Temperaturen
konnten die Freunde des Geländesports ihrer Leidenschaft somit ganz
unbeschwert nachgehen.
Die
Doppelveranstaltung des Berliner Traditionsvereins Semper startete
heute mit der „Mehrower Runde“. Mit rund 20 Radsportlern, die sich in
Marzahn einfanden, war die Beteiligung zwar noch etwas zurückhaltend,
doch das sollte dem Spaß nicht entgegenstehen. Pünktlich um 10 Uhr
setzte sich der kleine Tross in Bewegung, um die knapp 50 km lange
Strecke durch das nordöstliche Berliner Umland abzufahren. Und mit Bernd Konow,
Mathias Splitt, Urban Uhlenhut und dem Webmaster
Andreas Schmidt war auch ein
Quartett des
BSV AdW im Peloton vertreten.
Die
Strecke führte zunächst durch den Marzahner Hochhausdschungel in
Richtung Stadtgrenze. Fortan ging es dann querfeldein über Feld-, Wald-
und Wiesenwege durch die Ausläufer des Barnim. Nach gut der Hälfte der
Distanz hatten die Veranstalter für den obligatorischen Imbiss gesorgt.
Anschließend ging es dann ohne große Umschweife wieder zurück zum
Ausgangspunkt. Bevor das Ziel in Marzahn erreicht war, mussten die
Fahrer aber noch einmal Höhenmeter machen. Kurz vor dem Ziel galt es
nämlich, den Ahrensfelder Berg mit seiner stattlichen Höhe von 114,5 m
zu erklimmen. Oben angekommen, wurden die Aktiven mit einer schönen
Fernsicht über Berlin und Brandenburg belohnt. Nach diesem Höhepunkt
und einer rasanten Talfahrt war der Ausgangspunkt schließlich schnell
wieder erreicht.
Wer die heutige Tour verpasst hat, kann
sie über die Fotostrecke verfolgen, die über folgenden Link abrufbar ist:

Und
wer dabei auf den Geschmack gekommen sein sollte, hat die Chance, an
der morgigen „A+K-Runde“ teilzunehmen. Diese startet um 10 Uhr auf dem
Parkplatz des Kaufparks Eiche. Also: Auf die Räder, fertig, los…!
Samstag, 31. Januar 2026
Radsport Heinze
präsentiert sich
beim Berliner SixDay-Weekend
Der Messestand von
Radsport Heinze
und das Berliner Sechstagerennen, das sind zwei Dinge, die einfach
zusammengehören. Seit unzähligen Jahren präsentiert Familie Heinze im
Velodrom hochwertige Rennräder und Zubehör. Und auch diesmal wurde an
dieser Tradition festgehalten. Die Ausstellung im Untergeschoss, am
Übergang zum Innenraum, ist diesmal noch größer und imposanter als in
all den Jahren zuvor.
Neben
der breiten Palette italienischer Edelmarken wie Colnago, Basso oder
Billato, die hier zu bestaunen sind, gibt es diesmal übrigens einen
echten Hingucker. Präsentiert wird nämlich die original Rennmaschine
von Pinarello, mit der Filippo Ganna im Jahr 2022 den noch immer
gültigen Stundenweltrekord (56,792 km) aufstellte.
Darüber
hinaus bietet der Stand jede Menge Zubehör und Bekleidung zu
Schnäppchenpreisen zum sofortigen Mitnehmen. Und nicht zuletzt ist hier
auch der Treffpunkt zum Unterhalten und Fachsimpeln. Ein paar Fotos,
die das alles noch einmal veranschaulichen sollen, sind hier abrufbar:

Heute
Abend besteht noch einmal die Gelegenheit, im Velodrom vorbeizuschauen.
Wer es nicht schafft, hat natürlich auch die Gelegenheit, sich im Laden
von Radsport Heinze in Berlin-Treptow,
Forsthausallee 26, umzusehen. Dort erwartet die Kundschaft eine
individuelle Beratung und bester Service. Ein Besuch, der sich in jedem
Fall lohnt…!
Samstag,
31. Januar 2026
Das Berliner SixDay-Weekend:
Im Velodrom ist der Teufel los
Die
Zeit des Berliner Sechstagerennens ist Geschichte - es lebe das
SixDay-Weekend. Bereits seit einigen Jahren haben die Veranstalter das
Konzept verändert und aus dem Sechstagerennen ein Zweitagerennen
gemacht. Da die Berliner aber an ihrer Tradition festhalten, war das
Velodrom wieder einmal rappelvoll. Der Sportpalastwalzer war die Hymne
des Abends und sorgte für ausgelassene Stimmung.
Aus
sportlicher Sicht sind natürlich alle Augen auf den Vorjahressieger
Roger Kluge gerichtet, der diesmal seine Runden mit Moritz Malcharek
dreht. Malcharek schlüpfte in diese Favoritenrolle übrigens relativ
überraschend, da Kluges eigentlicher Partner, Moritz Augenstein,
krankheitsbedingt ausfiel. Am ersten Abend drehten die beiden
Lokalmatadore Kluge/Malcharek zwar mächtig auf, allerdings reichte es
nicht zur Gesamtführung. Diese nehmen momentan die beiden routinierten
Niederländer Hoppezak/Havik ein. Da beide Teams in der Nullrunde
liegen, wird es am Finalabend also noch einmal spannend.
Spannend
geht es auch bei den Sprintern zu. Hier hat Sixdays-Legende Maximilian
Levy sein angekündigtes Comeback zelebriert und sich in der Wertung
sogleich nach vorne katapultiert. Und natürlich ist auch
Publikumsliebling "Quadzilla" alias Robert Förstemann wieder mit dabei.
Mit seinen imposanten Oberschenkeln sorgt er nicht nur für Aufsehen –
auch sportlich liefert er wieder einmal ab.
Neben dem bunten Sport- und Showprogramm gibt es im Velodrom noch einen weiteren Hingucker, und das ist der Stand von
„Radsport Heinze“.
In diesem Jahr findet man ihn erneut im Untergeschoss, direkt am
Übergang zum Innenraum. Schaut dort einfach mal vorbei, träumt von
einem neuen Rennrad, lasst euch inspirieren oder ergattert euch eines
der vielen Angebote zu Messepreisen. Bereits heute gehen die 113.
SixDays in die Finalnacht. Radsportfreunde sollten sich diese
Gelegenheit nicht entgehen lassen und im Velodrom vorbeischauen. Als
kleinen Appetitanreger gibt es hier ein paar bildliche Eindrücke vom
Eröffnungsabend:

Samstag,
20. Dezember 2025
„Trek Weihnachtsgravel“ mit Jens Voigt –
Eine schöne Trainingsrunde mit dem Ex-Profi
Der
Trek-Store in Adlershof hatte heute zum Weihnachtsgravel eingeladen und
viele kamen. Dass der Zuspruch so groß war, dürfte vor allem auch daran
gelegen haben, dass die Veranstaltung von Jens Voigt begleitet wurde.
Obwohl er seine lange und erfolgreiche Profikarriere bereits 2014
beendet hat, gehört Jens hierzulande nach wie vor zu einem der
populärsten Vertreter seiner Zunft. Immer wieder tritt er weltweit als
Botschafter des Radsports in Erscheinung. Sei es bei
Wohltätigkeitsveranstaltungen oder als TV-Experte und -Moderator –
„Jensie“ ist sehr vielschichtig unterwegs. Zuletzt machte er im Sommer
mit seinem Marathon auf der Britischen Insel - „Lands End - John
O’Groats“ - auf sich aufmerksam. Heute trat er als Promoter für den
Radhersteller „Trek“ auf und führte in seiner Heimatstadt Berlin eine
vorweihnachtliche Graveltour durch.
Mit
einem Tross von rund 30 Pedaleuren ging es am Vormittag am Trek-Store
in Adlershof los. Die Tour führte über Wald- und Schotterpisten quasi
einmal um den Müggelsee. Nach gefahrenen 40 km lud der Trek-Store noch
zu einem gemütlichen Beisammensein mit Punsch und Weihnachtskeksen ein.
Und bei diesem Kaffeeklatsch erwies sich Jens als genauso bodenständig,
volksnah und sympathisch, wie man ihn seit jeher kennt. Er zeigte sich
sehr redselig, hat keinerlei Allüren und war hier quasi der „Primus
inter pares“.
Alles
in allem war das eine ganz unaufgeregte, aber dennoch tolle
Veranstaltung. Leider kam es auf der Tour zu einem Unfall unseres
Vereinskameraden, Michael Lautenschläger. Er stürzte im Wald,
fiel auf den Kopf, erlitt Hautabschürfungen im Gesicht und wurde zur
weiteren Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Der BSV AdW wünscht seinem Vereinskameraden auf diesem Wege eine rasche Genesung und alles Gute.
Ein
großes Dankeschön geht auf diesem Wege an alle, die diese Veranstaltung
ermöglicht haben, insbesondere an: Trek Bicycle Berlin-Adlershof für
Organisation und Catering, an Carsten für die Streckenplanung und
Führung und nicht zuletzt an Jens Voigt für eine äußerst unterhaltsame
Ausfahrt. Eine Bildergalerie der heutigen Ausfahrt ist hier zu finden:

Sonntag,
14. Dezember 2025
Großes Crossmania-Finale -
Querfeldein im Hippodrom
Wie
es scheint, hat der Radsport sein Faible für Pferde entdeckt. Nachdem
die Crossmania-Serie vor zwei Wochen im olympischen Reiterstadion zu
Gast war, ging es heute auf die Trabrennbahn Karlshorst. Hier fand
nämlich der vierte und zugleich letzte Lauf der diesjährigen
Crossmania-Serie statt. Bei guten äußeren Bedingungen fanden sowohl
erfreulich viele Aktive als auch Zuschauer den Weg in das Hippodrom an
der Treskowallee.
Und auch der
BSV AdW
war wieder einmal mit dabei, wenngleich mit äußerst dezimierter
Mannschaft. Der einzige aktive Vertreter aus den Reihen des Vereins war
diesmal Christian Scholze, der sich im Rennen der
Elite mit den Besten der Besten messen musste. Christian fuhr ein
beherztes Rennen, bis die Defekthexe zuschlug. Ein Kettenschaden
hinderte ihn kurz vor dem Rennende an der Weiterfahrt, sodass er das
Ziel letztlich zu Fuß erreichte.
Zwei,
die sich auf dieses Rennen besonders gefreut hatten, konnten heute aus
gesundheitlichen Gründen leider nicht am Start stehen. Zum einen war es
Mareike Müller, die bei den Frauen eine gute Chance auf einen Podiumsplatz gehabt hätte. Und zum anderen war es unser Cross-Spezialist,
Mirko Else,
der dem heutigen Finale offenbar so mächtig entgegenfieberte, dass er
mit stark erhöhter Temperatur das Bett hüten musste. Der Verein wünscht
seinen beiden Sportlern eine baldige Genesung und alles Gute.
Ansonsten
bleibt zu berichten, dass die heutige Veranstaltung wieder
ausgesprochen gelungen war. Unter dem Motto „Mehr Pommes, mehr Party,
mehr Cyclocross“ hat das Radteam Cöpenick für einen hervorragenden Mix
aus Sport und Unterhaltung gesorgt.
Die Fotos des Tages sind in einer Bildergalerie zusammengefasst, die
hier abrufbar ist:

Sonntag,
30. November 2025
Cyclocross auf olympischem Boden.
Mareike Müller ist Landesmeisterin
Heute machte die Crossmania-Rennserie Halt im Olympiapark. Auf einer
neu konzipierten Strecke ging es querfeldein durch das olympische
Reiterstadion, hinaus aufs Maifeld und bis heran ans große
Olympiastadion. Alles in allem eine imposante Kulisse für spannende
Rennen aller Altersklassen. Was diesen Renntag obendrein noch
attraktiver machte, war die Tatsache, dass heute zugleich die Berliner
Landesmeister im Cyclocross ermittelt wurden.
Aus Sicht des BSV AdW
lag das besondere Augenmerk dabei natürlich wieder auf den Aktiven in
den grün-weißen Vereinsfarben. Unter dem Motto „Ladies first“ war es Mareike Müller, die den heutigen Reigen
eröffnete. In ihrem Rennen der Frauen (Master) war sie aus Berliner
Sicht die einzige Teilnehmerin. Derart konkurrenzlos war ihr der
Meistertitel somit von Beginn an sicher und nicht zu nehmen. Dennoch
wollte sie diesen Titel nicht geschenkt bekommen und legte sich mächtig
ins Zeug. In der Crossmania-Wertung erzielte Mareike heute den 3. Platz
und so konnte sie damit sogar noch eine zweite Medaille einheimsen.
Nach den Frauen wurden die Männer der Masterklassen zum Start gebeten. Mit dabei auch
Mirko Else,
der sich zum Ziel gesetzt hatte, bei der Wertung der Berliner
Meisterschaften eine Top-Ten-Platzierung einzufahren. Bis kurz vor
Rennende sah es so aus, als könnte Mirko diese Zielmarke erreichen. In
der Schlussrunde verließen ihn jedoch ein wenig die Kräfte und er büßte
noch zwei Ränge ein. Am Ende platzierte sich Mirko schließlich als 11.
der Berliner bzw. als 17. der Crossmania-Wertung.
Als dritter im Bunde war es schließlich Christian Scholze, der als Elitefahrer für den
BSV AdW
an den Start ging. Dieses hervorragend besetzte Rennen konnte am Ende
Jan Kohnen für sich entscheiden. Der Berliner Meistertitel ging indes
an Max Walsleben, der sich in solch entscheidenden Rennen immer wieder
erfolgreich durchsetzen kann. Sein älterer Bruder, das Cross-Urgestein
Philipp Walsleben, mischte übrigens auch wieder mit und landete einen
Platz hinter Max. Christian hatte mit dem Ausgang dieses Rennens nichts
zu tun und wurde schließlich als 9. Berliner gewertet.
Der BSV AdW
gratuliert Mareike sehr herzlich zu ihrem Titelgewinn und den beiden
Männern zu ihren Platzierungen und persönlichen Leistungen.
Übrigens: Organisiert wurde die heutige Veranstaltung vom BRC Zugvogel.
Dieser Berliner Verein mit bald 125-jähriger Geschichte belebt damit
seine Tradition als Crossrennen-Veranstalter wieder. Viele werden sich
noch an die legendären und stets hochkarätig besetzten Rennen im
Kreuzberger Viktoriapark erinnern. Der Verein hofft, dass das neue
Rennen sich ebenso zu einer festen Größe im Rennkalender etablieren
wird. Heute konnte er damit auf jeden Fall schon mal punkten und ein
dickes Achtungszeichen setzen…
Und zum Schluss noch der Hinweis auf das große Finale der
Crossmania-Rennserie am 14.12.2025 auf der Trabrennbahn in Karlshorst.
Seid dabei und lasst euch dieses Spektakel nicht entgehen…!
Samstag,
22. November 2025
Crossmania # 2 - Cyclocross vom Feinsten
Mareike Müller auf dem Podium
Noch mehr Pommes, noch mehr Party, noch mehr Cyclocross! Heute stand
mit dem Renntag in Groß Glienicke der zweite Lauf der Crossmania-Serie
auf dem Programm. Auf einer an sich für Motocrossfahrer ausgelegten
Strecke durften sich heute die Querfeldeinfahrer ordentlich austoben.
Die eisigen Temperaturen, die heute herrschten, waren eine echte
Herausforderung, und zwar sowohl für die Sportler als auch für die
Zuschauer. Was aber entschädigte, war der strahlend blaue Himmel und
ein sehr ansprechendes Sportprogramm.
Aus den Reihen des BSV AdW waren heute drei Aktive vertreten. Allen voran
Mareike Müller, die sich bei den Frauen achtbar schlug. Am Ende wurde sie Dritte und stand damit auf dem Podium.
Mirko Else
musste sich bei den Master 2 wieder einmal gegen die üblich harte
Konkurrenz durchsetzen, wie etwa gegen Ex-Profi Steffen Weigold, der
das heutige Rennen souverän für sich entscheiden konnte. Mirko selbst
schien die technisch anspruchsvolle Strecke offenbar sehr zu liegen. Er
mischte heute bei den gemeinsam gestarteten Masterklassen kräftig mit
und ergatterte am Ende einen beachtlichen Platz im Mittelfeld. In
seiner Altersklasse wurde Mirko 20. Last but not least war es Christian Scholze, der bei den Elitefahrern
am Start stand. Hier trennte sich schnell die Spreu vom Weizen. Mit
Anton Michalek und Jan Kohnen lieferten sich die beiden Favoriten einen
harten Zweikampf, den schließlich Erstgenannter für sich entscheiden
konnte. Christian ließ es dagegen ein wenig ruhiger angehen und
erreichte das Ziel als 11.
Summa summarum war das ein toller Renntag, bei dem alles stimmte: Strecke, Wetter, Flair – Cyclocross vom Feinsten.
Zahlreiche Bilder der Veranstaltung sind hier abrufbar:
Und die Ergebnisse sind hier zu finden:

Dienstag,
18. November 2025
Der BSV AdW und Radsport Heinze –
seit Jahrzehnten treu verbunden
Wie bereits berichtet hat sich der BSV AdW für seinen Hauptsponsor
„Radsport Heinze“
in diesem Jahr etwas ganz Besonders einfallen lassen. Sein 35-jähriges
Geschäftsjubiläum und die jahrzehntelange Unterstützung unseres Vereins
waren ein guter Grund, für einen prominent platzierten Zeitungsartikel
in der „Berliner Morgenpost“ zu sorgen. Dieser wurde vor wenigen Tagen
veröffentlicht und ist sofort viral gegangen.
Heute nun erhielten Gino und Leon Heinze zwei gedruckte und gerahmte
Ausgaben dieses Zeitungsartikels. Übergeben wurden sie ihnen aus der
Hand des Webmasters, der ihnen zugleich noch einmal persönlich den
besonderen Dank des BSV AdW übermittelte.
Die Bilderrahmen werden künftig die Wände der beiden Läden von Radsport Heinze zieren und dort den Kunden die Geschichte vom
„Familienleben auf zwei Rädern“ überliefern.
Wer den Artikel bislang noch nicht kennt, kann ihn hier abrufen:

Samstag,
15. November 2025
Cyclo-Cross Bundesliga:
Das Rennwochenende in Stahnsdorf
Auch in diesem Jahr macht die „Cyclo-Cross Bundesliga“ wieder einmal
Halt in unserer Region. Erneut ist Stahnsdorf der Austragungsort, an
dem an diesem Wochenende das Spektakel stattfinden wird. Wieder einmal
hat der Chef-Organisator, Walter Röseler, eine anspruchsvolle und
bundesligawürdige Strecke abgesteckt. Nach dem Start im Stadion des RSV
Eintracht 1949 e.V. führt sie zunächst über einen Feldweg direkt in den
Wald, wo dann einige technische Herausforderungen auf die Sportler
warten. Herausfordernd war am heutigen Eröffnungstag auch das Wetter.
Bereits die ganze Nacht hindurch hatte es geregnet und die Strecke
entsprechend aufgeweicht. Und auch den gesamten Tag über ließ dieser
Regen kaum nach, sodass die äußeren Bedingungen für alle Aktiven in der
Tat sehr „crossig“ waren.
Und natürlich war dieses Bundesligarennen insgesamt auch wieder
hochkarätig besetzt. Es waren einige der amtieren Deutschen Meister am
Start, wie etwas Hannes Genze, der bei den Masters 2 auftrumpfte.
Einer, der das zweifelhafte Vergnügen hatte, im selben Rennen
mitzufahren, war unser Vereinsfahrer Mirko Else. Er ließ sich dabei von seinen
Konkurrenten aber nicht beeindrucken und fuhr wie immer seinen eigenen
Rhythmus. Am Ende kam Mirko sicher ins Ziel und erreichte Platz 14.
Einer, der in Stahnsdorf nie fehlen darf, ist Philipp Walsleben. Auch
heute war er an Ort und Stelle und dabei stark gefordert. Zunächst
übernahm er die Moderation der Veranstaltung, was ihm nicht schwerfiel.
Philipp ist eloquent und als ehemaliger Welt- und Europameister sowie
sechsfacher Deutscher Meister im Cyclocross weiß er, wovon er redet.
Pünktlich zum Eliterennen schnappte er sich dann sein Rad, um an diesem
Wettbewerb selbst teilzunehmen. Währenddessen übergab er das Mikrofon
an niemand anderes als Roger Kluge. Ohnehin war es der Tag der Familie
Walsleben, denn auch Philipps Bruder Max sowie Schwägerin Jessica waren
hier am Start und hinterließen einen guten sportlichen Eindruck.
Wer den heutigen Renntag verpasst hat, hat am morgigen Sonntag eine
weitere Chance – dann nämlich folgt Tag 2 dieses Bundesliga
Wochenendes. Fotos vom ersten Tag sind hier zu finden:

Samstag,
15. November 2025
Saisonabschlussfeier 2025:
Ein stimmungsvoller Jahresausklang
Am gestrigen Abend fand die diesjährige Saisonabschlussfeier des
BSV AdW
statt. Rund 30 Mitglieder versammelten sich im Vereinsraum am
Ligusterweg, der damit prall gefüllt war. Der erste Tagesordnungspunkt
hieß „Essenfassen“. Auf der Speisekarte stand diesmal ein einfaches,
aber dennoch traditionelles Gericht, nämlich Würstchen und
Kartoffelsalat. Die großzügig bemessenen Portionen sollten eine gute
Grundlage für den weiteren Abend schaffen.
Nachdem der Hunger gestillt war, folgte zunächst ein chronologischer
Rückblick auf das zurückliegende Jahr, das wieder einmal reich an Höhen
und Tiefen war. Bei den nachfolgenden Ehrungen erhielten nicht nur
verdiente Vereinsmitglieder Anerkennung und kleine Präsente. Auch für
unseren Hauptsponsor „Radsport Heinze“ hatten wir uns diesmal
etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Sein 35-jähriges
Geschäftsjubiläum und die langjährige Unterstützung des Vereins waren
für uns Anlass genug, für einen prominent platzierten Zeitungsartikel
in der „Berliner Morgenpost“ zu sorgen, der vor wenigen Tagen
veröffentlicht wurde. Eine gedruckte Ausgabe davon konnte heute
präsentiert werden. In Kürze wird sie Fam. Heinze persönlich und
verbunden mit einem herzlichen Dank übergeben werden.
Nach diesem offiziellen Teil ging es schließlich nahtlos über in den
zwanglosen. Bei einigen interaktiven Spielen wurde herzlich gelacht und
auch die persönlichen Gespräche kamen nicht zu kurz.
Alles in allem war diese Feier eine gelungene Veranstaltung, die die Vereinsgemeinschaft zweifelsohne gestärkt hat. Der
BSV AdW
dankt allen Teilnehmern und denen, die zum Gelingen beigetragen haben.
Einige Fotos des gestrigen Abends sind über folgenden Link abrufbar:
